Luxemburg – mehr als nur günstig tanken

Einmal volltanken bitte!

Gleich nach dem Frühstück brechen wir in Niederneisen, Rheinland-Pfalz, auf. Noch am Vorabend hatte dort das letzte WOZIKO vor unseren zwei freien Tagen stattgefunden. Diese beiden Tage veranlassen uns dazu, Deutschland für einen Tag den Rücken zu kehren und einen Kurztrip nach Luxemburg zu machen. Eine ca. 2 1/2 stündige Fahrt in die Hauptstadt liegt vor uns. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite! Zeitgleich mit dem Überfahren der Grenze macht der sich langsam leerende Benzintank auf sich aufmerksam und wir suchen gleich die erste Tankstelle in Luxemburg auf. Diesel: 1,16 Euro! So lässt es sich doch gerne volltanken! Weiter geht es durch die luxemburgische Landschaft in Richtung Stadt.

Hoffnungslose Parkplatzsuche in Luxemburg-Stadt

Blick auf Luxemburg-Stadt

Blick auf Luxemburg-Stadt

Gegen 14 Uhr kommen wir schließlich in der Hauptstadt an und haben bereits ein Ziel im Visier: Die Altstadt. Dort kann man noch die Reste der einstigen Festung Luxemburg bewundern. Schnell fällt auf, dass die Stadt altertümliches Flair mit modernem Stadtleben vereint. Doch die Möglichkeit zu shoppen bietet sich uns auch in Deutschland. Und da nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht, entscheiden wir uns für die alten Festungsreste am Rande des Stadtzentrums. Auf dem Weg dorthin müssen wir allerdings feststellen, dass Luxemburg nicht auf Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen eingestellt ist. Gefühlt ist jede zweite Straße für unser knapp fünf Tonnen schweres Wohnmobil gesperrt. Einen Parkplatz von über acht Metern Länge zu finden, stellt sich als ebenso hoffnungslos heraus. Nach ca. zwei Stunden erfolgloser Suche nach einer Parkmöglichkeit geben wir auf und müssen uns mit dem Ausblick auf die alten Festungsreste von der Straße aus begnügen.

Solltest Du also planen, mit einem etwas größeren Reisemobil Luxemburg-Stadt zu besuchen, dann stell´ Dich besser darauf ein, nur weiter außerhalb einen geeigneten Parkplatz zu finden.

Da wir am nächsten Tag wieder gen Heimat fahren müssen, suchen wir uns nun ein neues naheliegendes Ziel heraus:

Château de Larochette (Burg Fels)

Burg Fels in Larochette

Burg Fels in Larochette

Als Fans von Natur, Burgen und Schlössern weckt „Burg Fels“ in dem kleinen Örtchen Larochette unser Interesse. Das Wahrzeichen der kleinen Gemeinde scheint ein geeignetes neues Ziel zu sein. Wir machen uns auf den Weg zu den Ruinen der großen Burg Fels aus dem 13. Jahrhundert. Die Reste der Burggebäude bieten bereits vom Fuße des Hügels aus einen beeindruckenden Anblick und versprechen ein besonderes Ambiente.

In Larochette finden wir nun auch endlich einen Parkplatz! Los geht´s, durch kleine Gassen mit mediterranem Flair und vorbei an gemütlichen Kleinstadt-Restaurants. Schließlich wagen wir uns auf den Trampelpfad, der uns nach oben zur Ruine führen soll. Der Trampelpfad, oder wohl eher die Steigung des Trampelpfades, zeigt uns knallhart, dass wir nicht im Training sind. Unsere Beine meckern bereits nach der Hälfte der Strecke. Dem können wir nur mit dem Entschluss begegnen, dass wir uns später eine Tafel Schokolade verdient haben 😉

Doch der etwas kräftezehrende Aufstieg zum Gebirgsvorsprung lohnt sich allemal. Als wir oben ankommen, verschaffen wir uns erst einmal einen groben Überblick über die Anlage. Innerhalb dieser Anlage gibt es für kleines Geld eine Ausstellung zu besichtigen, die allerdings bei unserer Ankunft bereits geschlossen ist. Es ist ja auch schon später Nachmittag.

Während wir die Ruine erkunden, fällt unser Blick auf eine Aussichtsplattform auf der gegenüberliegenden Seite des Tals, direkt gegenüber der Burg. Ohne Zweifel hat man von dort aus sicher einen traumhaften Überblick über das große Areal! Doch die langsam einkehrende Dunkelheit und auch der sich immer mehr bemerkbar machende Muskelkater in den Beinen überzeugen uns, den Ausflug nicht mehr zu dieser Plattform auszuweiten.

So genießen wir die Aussicht von unserem Standpunkt aus und lassen die Atmosphäre dieses historischen Ortes auf uns wirken. Nach einer kleinen Fotosession machen wir uns auf den Weg zum Abstieg.

Nicht nur Deutschland wartet auf uns, sondern auch eine einsame Milka-Tafel irgendwo in einem Supermarkt 😉

FOTOS

1 Kommentar Kommentar anzeigen

  1. Jorgen Moller /

    Schön……. Gute Initiative…..

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