Durch die Erde auf die Berge (Mallorca Teil 3/7)

» Teil 2/7 des Artikels lesen (Feucht und klebrig – aber schön!)

Unterirdische Seen und hochgelegene Burgruinen

Cuevas del Drach, Porto Cristo (Mallorca)

Cuevas del Drach, Porto Cristo

Heute aber treibt uns die Neugier zunächst einmal zu den Cuevas del Drach, den Tropfsteinhöhlen von Porto Cristo. Der riesige vor den Höhlen gelegene Parkplatz lässt auf den Touristenansturm der Sommermonate schließen. Ich bin heilfroh, dass uns dieser Ansturm erspart bleibt und wir uns lediglich in eine recht übersichtliche Menschenschlange vor dem Eingang einreihen können. Der Rundgang durch die Tropfsteinhöhle dauert inklusive einem kleinen klassischen Konzert eine knappe Stunde. Das Konzert am Rande des Martelsees (einem der größten unterirdischen Seen der Welt), während dessen die Musiker mit Booten über den See gerudert werden, empfinde ich als ein eher unspektakuläres, aber dennoch im Gedächtnis bleibendes Ereignis. Auch den im Anschluss daran inszenierten „Sonnenaufgang“ zähle ich zu dieser Kategorie Erlebnisse. Viel mehr beeindrucken mich die tiefen Schluchten und ihre Seen, auf deren Oberfläche sich die riesigen Stalagmiten und Stalaktiten spiegeln, von denen ich nie wissen werde, welcher von beiden denn nun eigentlich nach oben und welcher nach unten ragt.

Wer mehr über die Touristenattraktion und Sehenswürdigkeit Cuevas del Drach wissen möchte, findet auf der Webseite der Höhle jede Menge Informationen: www.cuevasdeldrach.com/?lang=de.

Zeuge einer vielumkämpften Insel

Castell de Capdepera

Castell de Capdepera

Mallorca gehört seit Menschengedenken zu einer begehrten und vielumkämpften Insel. Nicht nur bei Touristen. Deshalb gibt es hier eine große Zahl an Türmen, Burgen und Ruinen. Nach unserer Reise „zum Mittelpunkt der Erde“ führt uns unsere nächste Route zu höheren Zielen. Das Objekt der Begierde heißt Castell de Capdepera und liegt im Nordosten Mallorcas. Die Burgruine lädt nach dem Aufstieg über eine lange Treppe zum Ausblick über den Ort Capdepera zur einen und über das Mittelmeer zur anderen Seite ein. Infos und Eindrücke findest Du bei Interesse auf der burgeigenen Webseite unter www.castellcapdepera.com.

» Teil 4/7 des Artikels lesen (Google und Earth)

GALERIE

(Klicke auf die Bilder, um sie zu vergrößern)

Schreibe einen Kommentar