Die Saarschleife im Sound der 50er

Vom Main zur Saar

Auf unserer dreiwöchigen Deutschlandtour im August 2015 steuern wir am 05.08.15 Klingenberg am Main an. Auf dem dortigen Wohnmobilstellplatz „Sonja´s Wohnmobilhafen“, dieser hat uns bereits im April sehr gut gefallen, (s. Artikel „Am 15.04.2015 in Klingenberg am Main“ ), verbringen wir einen sonnigen und entspannten Tag und genießen mit Blick auf den Main und die umliegenden Weinberge hochsommerliche Temperaturen.

Am darauffolgenden Tag machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: Die Saarschleife, beliebtes Postkartenmotiv und Wahrzeichen des Saarlandes, liegt noch gute drei Stunden Fahrt entfernt. Bei Temperaturen, die mittlerweile die 30-Grad Marke geknackt haben, stellt die Fahrtzeit dank Klimanalage eine willkommene Abkühlung dar.

Blick auf die Saarschleife

Die Saarschleife bei Sonnenschein

Die Saarschleife

Schließlich kommen wir in Mettlach an. Keramik-Geschäfte prägen das Bild des kleinen Ortes. Kein Wunder, ist Mettlach doch der Haupttsitz des bekannten Keramikherstellers Villeroy und Boch. Im Mettlacher Ortsteil Orscholz, wo wir unser WoMo auf einem extra für Wohnmobile ausgewiesenem Parkplatz abstellen, begeben wir uns auf den Weg zur Saarschleife, genauer gesagt zum Aussichtspunkt „Cloef“. Dieser bietet dem Besucher einen traumhaften Blick auf die 180° Grad-Wende des durch Deutschland und Frankreich fließenden Flusses. Auch wir erfreuen uns des Anblicks dieses Natursschauspiels. Innerhalb der Saarschleife befindet sich sowohl eine Burgruine als auch ein Wander- und Radweg. Die Möglichkeit, zu wandern, bietet sich auch auf der Außenschleife. Da es aber schon später Nachmitttag ist, genießen wir nur den Aublick aus 180 m Höhe auf den beliebten Desktop-Hintergrund.

„The Gambles“- unterhaltsame Rock ´n´ Roll Show

Anschließend lassen wir es uns in der Pizzeria „Da Pino“, ca. 15 Min. Fußmarsch von der „Cloef“ entfernt, gutgehen. Und nach einem leckeren Eisbecher im angrenzenden Eiscáfe Trento machen wir uns schließlich auf den Rückweg zum Auto. Dieser führt uns, ebenso wie auf dem Hinweg, am Tagungs- und Besucherzentrum „Cloef-Atrium“ vorbei. Der volle Biergarten der „Gastronomie Mirabell“ zieht unser Interesse auf sich. Vor dem Eingang aufgebaute, für Rock ´n´ Roll typische Instrumente, ein Merchandise-Stand und ein Plakat mit der Aufschrift „The Gambles“ schaffen Klarheit und veranlassen uns dazu, mit einer leckeren Eisschokolade einen der noch wenigen freien Rasenplätze zu ergattern.

"The Gambles" in der Nähe der Saarschleife

Alles wartet auf „The Gambles“

Der spontane Zwischenstopp hat sich gelohnt. Begeistert lauschen wir der Rock ´n´ Roll Band, die das Publikum mit Virtuosität, Gesang und Show in ihren Bann zieht. Ein abwechslungsreiches Konzert wird uns geboten, ist der Schlagzeuger doch nicht selten auf dem Tisch oder sogar dem Dach des Getränkewagens zu finden. Mit seinen Sticks mischt er sich unter das Publikum und verwandelt den gesamten Biergarten in ein Schlagzeug, während der Pianist auf seinem Klavier Tanzeinlagen zum Besten gibt. Auch der Leadsänger verlässt gerne mal den Bühnenbereich und begibt sich in die Zuschauerreihen. „The Gambles“ begeistern ihr Publikum nicht, wie viele andere Rock ´n´ Roll Bands, durch das bloße Abspulen großer Rock ´n´ Roll Klassiker, sondern verleihen jedem einzelnen Titel ihre eigene Note – dafür wird als Einlage auch schon mal gerne in die Reggae-Kiste gegriffen.

„The Gambles“ haben uns einen spaßigen und unterhaltsamen Abend mit Rock ´n´ Roll Music auf musikalisch hohem Niveau geboten. Nach diesem schönen Ausklang des Tages gehen wir im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich schlafen.

FOTOS

 

Schreibe einen Kommentar