Vom Eiffelturm in die Eifel

Kurztrip nach Paris und in die Eifel

Zwei freie Tage liegen vor uns. Und den Gedanken, diese im Ausland zu verbringen, wollen wir in die Tat umsetzen. Also suchen wir uns ein zeitlich erreichbares und interessantes Ziel heraus. Für Paris können wir uns beide gleich begeistern. Joshua´s Besuch der Hauptstadt Frankreichs liegt knappe 20 Jahre zurück und ich war noch nie in Frankreich. So machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in die „Stadt der Liebe“, ein konkretes Ziel haben wir dort auch: Natürlich, was sonst: Den Eiffelturm 🙂

Großstadt-Verkehr der besonderen Art

Nach ca. 6-stündiger Fahrt mit kleinen Erholungs- und Esspausen landen wir am späten Nachmittag im Getümmel von Paris. Aber keineswegs im normalen Großstadt-Getümmel. Die Straßen in Paris sind nicht selten vierspurig und überholt wird von beiden Seiten. Als Verständigung untereinander wird zumeist die Hupe genutzt, was den Geräuschpegel erahnen lässt. Für uns scheint dies ein heilloses Chaos darzustellen, doch die Franzosen scheinen mit ihrem etwas anderen System gut klar zu kommen. Wir sind trotzdem froh, als wir heil das größte Getümmel überstanden haben.

Auf dem Weg zum Ziel

Es dauert nicht lange und wir können am Rand der Seine den heiß ersehnten Eifelturm erblicken. Zugegebenermaßen begeistert uns sein Anblick aus der Ferne nicht in dem Maße, wie wir es erwartet hatten. JOSHUA´s TourbusWir sehen ein großes Stahlgerüst, uns fehlt aber die Ausstrahlung. Dies sollte sich zu späterer Stunde aber noch ändern. Und dieser erste Eindruck nimmt uns keineswegs die Freude und Spannung an diesem „Ausflug“.Also machen wir uns auf die Parkplatz-Suche. Wie erwartet findet sich direkt in der Stadt kein Parkplatz in der passenden Größe (wir brauchen für unser Wohnmobil rund 9 Meter). Doch etwas abseits können wir das Auto schließlich auf einem Parkstreifen direkt an der Seine und ca. 30 min Fußweg vom Eiffelturm entfernt abstellen.

Nun dämmert es schon und die Straßen werden in ein angenehmes und beruhigendes Licht getaucht. An der Seine entlang spazieren wir zum Eiffelturm, genießen den Blick auf das Wasser und saugen die Großstadt-Atmosphäre an der Promenade in uns auf. Eine Atmosphäre, die selbst uns, die wir eigentlich Großstädte und ihre hektische Ausstrahlung meiden, auf eine außergewöhnliche Art und Weise anspricht. Großstädtisch aber dennoch Ruhe ausstrahlend, schnell aber nicht hektisch, laut aber nicht schrill, selbstbewusst aber nicht arrogant, erhaben und doch nicht überheblich. Immer mit dabei: Unsere Kamera, die bereits auf dem Weg zum Eiffelturm reichlich zum Einsatz kommt.

Der Eiffelturm

Als wir am Ziel ankommen, ist es bereits dunkel. Das bedeutet für uns allerdings nichts Negatives, ganz im Gegenteil: Im Dunkel der Nacht ist der Eiffelturm hell erleuchtet und bietet uns den beeindruckenden Anblick, den wir bei Tageslicht vermisst hatten. Schon jetzt hat sich der Ausflug gelohnt.Musée d´Orsay, Paris Aber der Höhepunkt liegt noch vor uns: Wir wollen Paris vom Eiffelturm aus betrachten und zu einer der Aussichtsplattformen hochfahren. Da wir allerdings nicht die einzigen Besucher mit diesem Gedanken sind, müssen wir uns in die Schlange der Wartenden reihen. Schließlich fährt uns ein „Fahrstuhl“ in Übergröße nach oben, wo wir nun den beeindruckenden Ausblick, der sich in dieser Höhe bietet, genießen können. Eine leichte Brise weht uns hin und wieder ins Gesicht und wir wickeln die Jacken enger. Doch das nimmt uns nicht die Freude an diesem Ausblick! In der hell erleuchteten Stadt können wir den Arc de Triomphe und den Louvre erkennen. Nach ca. einer Stunde voller Eindrücke und dem fotografischen Festhalten des Ausblickes werden wir auch schon wieder zur Abfahrt gerufen, denn der Turm wird für heute geschlossen.

Die Zeit ging schnell vorbei, aber wir haben jede Minute genossen. Wieder unten angekommen werfen wir einen letzten Blick auf das Wahrzeichen der „Stadt der Liebe“ und machen uns auf den Rückweg zum Auto, der uns wieder an der Seine entlang führt.

Dieser Ausflug war für uns beide etwas ganz Besonderes! Und ganz nebenbei übrigens der Auslöser für dieses Blog. Noch in der Nacht machen wir uns langsam zurück in Richtung Deutschland auf. Als Zwischenziel haben wir jedoch noch einen Besuch in der Eifel geplant.

Vom Eiffelturm in die Eifel

Auf dem Rückweg bietet es sich an, einen kleinen Zwischenstopp in der Eifel zu machen. Wir steuern den kleinen Ort Altenahr an und besuchen dort eine auf einem Berg gelegene Burgruine. Diese Burgruine reizt uns als Location für eine Fotosession sehr, Laura und Joshua in Altenahrund so ist diesmal nicht nur die Kamera, sondern auch das Stativ mit dabei. Nach einer kurzen Erkundung der Ruine und dem Genießen des Ausblickes auf die bewaldeten Berge der Eifel suchen wir uns einen schönen Hintergrund inmitten der Burgruine, und lassen die Kamera per Selbstauslöser ein paar sehr schöne Fotos von uns schießen. Schon wird esdämmerig und wir machen uns auf den Weg zum Auto. Mit tollen Fotos und weiteren schönen Eindrücken geht es weiter in Richtung „nächstes Woziko“.

FOTOS

 

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